Weiss, Harald

Arche (1983-84)
Ein Stück mit Prolog aber ohne Finale
Musiktheater
nach einer Idee von Ulrich Schwab und Toni Jost Krein
S. 18 Sch (2 Knaben, 7 Störfaktoren, Frau in der Zelle, 7 Alte, Noah).
Chor SATB / 0. 0. 0. Sax (Kl). 1. / 2. 0. 2. 0. / 3 Schlzg. Org. 2 Klav. 2 Key. / 1 (E-Vl). 0. 2. 2. 0.
Teile: Prolog (draussen), Abgesang; Einlass (im Haus); Intro (im Saal); 1. Bild „Der Antrieb”; 2. Bild „1. Altensequenz”; 3. Bild „In Wellen”; 4. Bild „1. Störung”; 5. Bild „Zelle - 1. Station”; 6. Bild „2. Altensequenz”; 7. Bild „Der Sog”; 8. Bild „3. Altensequenz”; 9. Bild „Die Versuchung”; 10. Bild „Zelle - 2. Station”; 11. Bild „Die Überwindung”; 12. Bild „Die Abwägung”; 13. Bild „4. Altensequenz, Metamorphose I; 14. Bild „Blende mit 2. Störung”; 15. Bild „5. Altensequenz”; 16. Bild „Ausblende, „Kaspar tanzt nicht mehr”, Zelle - 3. Station; 17. Bild „Heusamen, Metamorphose II; 18. Bild „Sanctus”; 19. Bild „6. Altensequenz”; 20. Bild „Zelle - 4. Station, Heularie”; 21. Bild „Sanctus Total”; 22. Bild „6. Altensequenz, Metamorphose III; 23. Bild „Zelle - 5. Station, Thema für Carolin, Knabe”; 24. Bild „Reigen, 7. Altensequenz (‚Spiele‘), 3. Störung”
Uraufführung: 9.9.1984, Frankfurt am Main
Dauer: 80’
MOD 2244

Endstation
(1980-81)
Ein musikalisches Schauspiel für den Saarbrücker Hauptbahnhof
für Musiker, Tänzer, Pantomimen und Schauspieler
Uraufführung: 29.5.1981, Saarbrücken
Dauer: 90’
MOD 2206 // Material auf Anfrage

Gestanzte Gedanken
(1977)
für Streichquartett
2 Vl. Vla. Vc.
Uraufführung: 20.3.1986, Rom
Dauer: 10’
MOD 2123 // Partitur

Gestörte Frequenzen (1976)
Kammeroper für Sopran, Tenor, Bariton, Bass, vier Violoncelli, präpariertes Klavier, einen Mundharmonikaspieler und Bewegungschor
S. T. Bar. B.
Bewegungschor / 4 Vc. Klav (präp). Mundharm.
Uraufführung: 28.3.1977, Braunschweig
Dauer: 30’
MOD 2170 // Partitur / Chor-P. / Sti.

Maskenball, oder: Vergib mir meine Träume (1984-85)
Minimal-Musik-Theater
Text: Harald Weiss
Uraufführung: 30.8.1985, Berlin-Kreuzberg
Dauer: 120’

Reigen (1980)
für diverse Schlaginstrumente aus dem Zyklus „Tänze ums hölzerne Pferd”
Schlzg.
Uraufführung: 3.10.1980, Stuttgart
Dauer: 5’
MOD 2189 // Partitur

Stadtmusik (1977-78)
Ein musikalisch-akustisches Perpetuum mobile für eine Stadt
[für stationäre und mobile Gruppen aus Sängern und Instrumentalisten
Stationäre Gruppen: 1. Monologe für Ohnmächtige (3 Männerchöre; 7 St/Sch); 2. Endlose Rhythmen (8 Schlzg); 3. Turmbläser (6-12 Tr.); 4. Grundtonecke (Tontr.); 5. Clustergasse (Tontr.); 6. Glissando-Ecke (Tontr.); 7. Auflösungs-Passage (Tontr.); 8. Ruhezeit (Tontr.); 9. Nonenakkordwand (Publikum).
Mobile Gruppen: 1. Auf der Suche nach einer gemeinsamen Blasmusik (1-3x 24 Bl); 2. Endlosmusik für eine Mandolinenzupfvereinigung (12 Mand. 8 Git. Kb ad lib.); 3. Endlosmusik für Frauenstimmen (Chor SA 4-6. 6-9. / Akk. 2 Schlzg.); 4. Endloses Glockengeläut (5 Schlzg), 5. Kantilenen für Stadtgeister (var.)
[A. Stationäre Gruppen: 1. Monologe für Ohnmächtige; 2. Endlose Rhythmen; 3. Turmbläser; 4. Grundtonecke; 5. Clustergasse; 6. Glissando-Ecke; 7. Auflösungs-Passage; 8. Ruhezeit; 9. Nonenakkordwand. B. Mobile Gruppen: 1. Auf der Suche nach einer gemeinsamen Blasmusik; 2. Endlosmusik für eine Mandolinenzupfvereinigung; 3. Endlosmusik für Frauenstimmen; 4. Endloses Glockengeläut, 5. Kantilenen für Stadtgeister
Außerdem: 3 Kutscher, 6-8 Pferde, 3 luftbereifte Pferde-Wagen (Bauernhof od. Brauerei), Futter für die Pferde, Stahlgerüst, 16-20 Tonanlagen mit vorgefertigten Tonträgerendlosschleifen
Uraufführung: 9.6.1978, BIelefeld
Dauer: 120’
MOD 2068 // Partitur

Stadtmusik (1978)
Ein musikalisch-akustisches Psychogramm
Hörspielfassung
Dauer: 51’
MOD 2068 // MAterial auf Anfrage

Tänze ums hölzerne Pferd (1982)
Solo-Percussion-Theater
Schlzg.
Uraufführung: 2.11.1982, Berlin
Dauer: 60’
MOD 2238 // Partitur

Teatro de Imagens musicais (1984-85)
Brasilianische Neufassung von Maskenball, oder: Vergib mir meine Träume
Text: Harald Weiss
Uraufführung: 18.8.2004, Salvador/Bahia
Dauer: 80’

Tele-Vision (1980)
Eine tragische Farce
für einen Schauspieler, einen Arzt, eine Putzfrauenriege, einen Fernsehapparat und viel Technik
Dauer: 13’
MOD 2171

Tranceposition (1977)
für Rock-Jazz-Gruppe, Frauenstimmen und Orchester
Klav (Key). Git (E-Git). E-Bass. Schlzg (Drums).
2 S. 2 A. / 2. 3 (Eh). 0. Bkl. 1. / 0. 0. 0. 0. / Schlzg. Pk. / Str.
Material auf Anfrage
Uraufführung: 2.10.1977, Bielefeld
Dauer: 60’
MOD 2009 // Partitur/ Tontr.

Harald Weiss studierte von 1968 bis 1972 Schulmusik, Dirigieren und Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Zusätzlich absolvierte er ein Schlagzeugstudium an der Musikhochschule Hamburg.

Nach zahlreichen Engagements als Dirigent und Interpret mit verschiedenen Formationen war er in den Jahren 1973 bis 1976 an den Städtischen Bühnen Bielefeld als Hauskomponist engagiert. Er komponierte, arrangierte und dirigierte Schauspielmusiken. Von 1973 bis 1983 hatte er zudem eine Professur für Rhythmik und Arrangement an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover inne.

Entscheidende Anregungen für seine Kompositionen schöpfte Weiss aus der Jazz- und Rockmusik sowie auf zahlreichen Reisen durch Europa, Südamerika, Asien und Afrika. Er erprobte alternative Darbietungsformen und Klänge, die ohne elektronische Hilfsmittel auskommen.

Das Experimentieren mit den Möglichkeiten der natürlichen Klangerzeugung erlaubte ihm die Entwicklung einer ungewöhnlichen Schlagzeug- und Stimmtechnik. Nachdem zunächst vor allem experimentelle Werke wie instrumentale Theaterstücke, szenische Klangprojekte, Happenings und Performances entstanden, wandte sich Weiss ab den neunziger Jahren auch der Oper zu (Amandas Traum 1992, Das Gespenst 1997).

Für sein künstlerisches Schaffen erhielt Harald Weiss 1982 den Niedersächsischen Kulturpreis, 1984 den Kulturpreis der Stadt Bielefeld und 1985/86 ein Stipendium der Villa Massimo in Rom, 2010 den Isadora-Preis und 2012 den Praetorius-Musikpreis Niedersachsen.

Seit 1984 lebt er als freischaffender Musiker, Komponist, Regisseur und Drehbuchautor auf Mallorca.

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