News

Luca Francesconi: Duende Luca Francesconi: Duende

Posted by Ricordi 05 Oktober 2017

Luca Francesconis Violinkonzert Duende
2016 wurde Luca Francesconi mit dem Royal Philharmonic Society Music Award für sein Violinkonzert Duende.The Dark Notes ausgezeichnet. Er war der erste italienische Komponist, der diesen prestigeträchtigen Preis gewann. Die Aufführung des Stücks bei den Proms wurde vom Guardian als eines der zehn besten Konzerte im Bereich der klassischen Musik im Jahr 2015 gekürt. Nun wird das Werk erstmals in den USA aufgeführt.


Aufführungen
Leila Josefowicz (Violine); Susanna Mälkki (Dirigentin)

Swedish Radio Symphony Orchestra; 21. Februar 2014 (Uraufführung)
Orchestra Sinfonica Della Rai; Turin; 5. Mai 2014 (Italienische Erstaufführung)
BBC Symphony Orchestra; London (Proms); 27. Juli 2015 (Britische Erstaufführung)
Helsinki Philharmonic Orchestra; Helsinki; 25. Januar 2017 (Finnische Erstaufführung)
Los Angeles Philharmonic; Los Angeles; 27. Oktober 2017 (Amerikanische Erstaufführung)


Pressestimmen

The Guardian (16. Dezember 2015)

„Die Aufführung von Francesconis Violinkonzert […] war eines der 10 besten klassischen Konzerte und Opernaufführungen im Jahr 2015“

The Guardian (28. Juli 2015)
„Es gab wenige bedeutende neue Werke bei den diesjährigen Proms. Luca Francesconis Violinkonzert Duende -The Dark Notes war jedoch eine Ausnahme. […] Dies war die britische Erstaufführung. Das Warten hat sich definitiv gelohnt.”
The Telegraph (28. Juli 2015)
“Eine sehr fantasievolle Partitur… ein bedeutendes Werk …  diese Musik besitzt ohne jede Frage Seele.“





Royal Philharmonic Society Music Award
Luca Francesconi war 2016 der erste italienische Komponist, der den prestigeträchtigen Royal Philharmonic Society Award erhielt - die höchste Ehrung klassischer Live-Musik in Großbritannien. Er erhielt die Auszeichnung für sein Violinkonzert Duende: The 
Dark Notes
in der Kategorie großformatige Kompositionen.

Programmhinweis von Luca Francesconi
„Historisch gesehen stellt Duende den Dämon des Flamencos dar. Dieser Dämon ist wie eine unterirdische Kraft von nie da gewesener Macht, der sich jeglicher rationalen Kontrolle entzieht, wie Federico Garcìa Lorca erklärt. Um eine gewisse primitive Kraft aus jenem Instrument hervorzuholen, das die Geschichte des Westens vermutlich am besten symbolisiert, ist es wichtig, in die Unterwelt der dunklen Noten hinabzusteigen und einen Flug in den Orbit jenseits der Erde zu wagen. Es läuft auf dasselbe hinaus. Extrem schwierig. Ohne Duende verbleiben wir jedoch wie am Boden festgeschraubt.“

Leila Josefowicz über Duende. The Dark Notes
„Luca Francesconi und ich haben festgestellt, dass wir beide Duende haben, das kann nicht erlernt werden… Wir wussten, dass dies etwas ist, das wir mit der Welt teilen können – er mit seiner Komposition und ich als Interpretin und als Übermittlerin der musikalischen Botschaft. Ich schätze seine unglaubliche musikalische Vorstellungskraft, seine Partituren strotzen nur so vor Farbenreichtum und Dramatik.“

Zum Interview.


Informationen zum Stück
Duende. The Dark Notes
für Violine und Orchester
2picc.2fl.2ob.eh.3kl.bkl.2fg.kfg – 4.3.3.1 – 4perc.hp.pno.acc.cell – strings
Dauer: 26‘


Foto: Chris Lee