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Philip Venables gewinnt Royal Philharmonic Society Award Philip Venables gewinnt Royal Philharmonic Society Award

Posted by Ricordi 10 Mai 2017 Der britische Komponist Philip Venables hat für sein Musiktheaterwerk „4.48 Psychosis“ einen Royal Philharmonic Society Award erhalten. Der Preis ist die höchste Auszeichnung für aufgeführte Musik in Großbritannien. Für das Werk „4.48 Psychosis“ erhielt Philip Venables bereits im vergangenen Jahr ein UK Theater Award.

„4.48 Psychosis“ wurde vom Royal Opera House und der Guildhall School of Music & Drama in Auftrag gegeben und 2016 in London uraufgeführt. Das Musiktheaterwerk basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück der britischen Schriftstellerin Sarah Kane und handelt vom Umgang mit Depressionen. Für seine Komposition wurde der junge britische Komponist von der Kritik hoch gelobt: „Das Werk bestätigt Philip Venables‘ Reputation als einer der besten Komponisten der jüngeren Generation“, schrieb The Guardian. „Es ist eine Offenbarung, wie Venables das Theaterstück von Kane durch Musik veredelt“, urteilte The Observer. Die Financial Times kommt zu folgendem Fazit: „Mit seiner grenzlosen Fantasie schafft es Venables, Kanes bahnbrechendes Format weiterzuentwickeln und zu intensivieren.“

Philip Venables wurde 1979 in Chester (Großbritannien) geboren und zählt zu den bedeutendsten lebenden britischen Komponisten. Zu den Interpreten und Auftraggebern seiner Musik gehören das BBC Philharmonic und BBC Symphony Orchestra, das London Symphony Orchestra, die Wigmore Hall und die London Sinfonietta. In seinen Kompositionen setzt sich Philip Venables intensiv mit den Themen Gewalt, Politik und Sprache auseinander. Seine Musik wurde als „brutal effektiv“ (Times) und als „spielerisch und bisweilen verstörend“ (Guardian) beschrieben. Philip Venables studierte an der Cambridge University, an der Royal Academy of Music sowie an der Guildhall School of Music & Drama. Im Jahr 2017 ist er Composer-in-Residence bei der MacDowell Colony in New Hampshire. Philip Venables lebt in London und Berlin.

Komponistenprofil: Philip Venables

Photo: Simon Jay Price