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Paul Hughes kam 1999 zur BBC und ist Direktor des BBC Symphony Orchestra and Chorus sowie der BBC Singers. Als Absolvent des Trinity College of Music, wo er Klavier, Komposition und Dirigieren studierte, kam Paul Hughes zur BBC, nachdem er eine Reihe von Schlüsselpositionen bei der Academy of Ancient Music (General Manager), IMG Artists, dem Royal Scottish National Orchestra (Chief Executive) und dem Monteverdi Choir and Orchestra (General Manager) inne hatte. Paul Hughes ist regelmäßig Juror bei internationalen Wettbewerben, darunter der erste Evgeny-Svetlanov-Dirigierwettbewerb (2007), die Klavier- und Violinwettbewerbe Long Thibaud Crespin (2014 und 2015), der Hamamatsu International Piano Competition (2018 und 2021), der Concurso Frechilla Zuloaga 2021, der Hastings International Piano Competition (2022) und der Fitelberg International Conducting Competition. m August 2021 nahm Paul Hughes an der Fiskars. Sommerakademie teil und betreute zwölf junge Dirigenten aus aller Welt.

Heribert Germeshausen stellte seine Intendanz an der Oper Dortmund (seit 2018/19) unter den Arbeitstitel „Ruhr-Oper 21“: Die Entwicklung eines Prototyps der Institution Oper für die diverse Stadtgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Unter diesem Gedanken gründete er Deutschlands erste Bürger:innen Oper mit einem eigenen Composer in Residence, ein Ensemble für die Junge Oper und legt einen besonderen Fokus auf Outreach-Festivals, partizipative Formate sowie auf das neu entwickelte, interdisziplinäre Symposion Wagner-Kosmos. Heribert Germeshausen ist regelmäßig Jury-Mitglied bei wichtigen Wettbewerben (u. a. dem Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb, RING-Award, Daegu International Opera Awards, Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik).

Mark Sattler wurde 1964 in Kassel geboren und lebt in München und Luzern. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Philosophie war er Produktionsassistent von Manfred Eicher bei ECM Records in München. Seit 1999 arbeitet er als Dramaturg für den Bereich Contemporary bei LUCERNE FESTIVAL. In intensiver Zusammenarbeit mit Komponisten und Interpreten hat er über 250 Auftragswerke des Festivals betreut.

Julia Spinola wurde in München geboren und wuchs in Brüssel auf. Sie studierte Musikwissenschaft, Sprachwissenschaft, Philosophie und Soziologie in Köln und Frankfurt am Main als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2000 trat sie als Musikredakteurin in die FAZ ein und war dort von 2008 bis 2013 Leiterin des Musikressorts. Seither schreibt sie als freiberufliche Kritikerin vor allem für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, die Neue Zürcher Zeitung und den Deutschlandfunk. Zahlreiche Jurytätigkeiten, u. a. für die Sektion Musik der Villa Massimo in Rom (Vorsitz), den "Premio Internazionale Accademia Musicale Chigiana" und den Deutschen Dirigentenwettbewerb. 2005 erschien im Henschel-Verlag „Die großen Dirigenten unserer Zeit“, 2017 „Herbert Blomstedt: Mission Musik".

Die US-amerikanische Komponistin Julia Wolfe ist Dozentin an der Steinhardt School der New York University und hat ein umfangreiches Repertoire für Streicher geschrieben, vom Quartett bis zum großen Orchester. Ihre Musik ist bei Veranstaltungen in der ganzen Welt zu hören und wurde bei Argo, Cantaloupe Music, Decca Gold, Point/Universal, Sony Classical und Teldec aufgenommen.  Neben dem Pulitzer-Preis für Musik im Jahr 2015, war Wolfe 2016 MacArthur Fellow, erhielt 2015 den Herb Alpert Award in Musik und wurde 2019 von Musical America zur Komponistin des Jahres ernannt. Aktuell hält Julia Wolfe den “Richard and Barbara Debs Composer’s Chair” der New Yorker Carnegie Hall.

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