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Haas, Georg Friedrich

Bühnenwerke
Orchesterwerke
Ensemblewerke
Kammermusik
Solowerke


BÜHNENWERKE

KOMA (2015/2018)
Oper mit einem Text von Händl Klaus
Endgültige Fassung
2S.Bar/Cten,Bbar.3B.Stumm - 2(2 auch Picc).0.2.(in B).0 - 1.0.2.0 – 2Perc - Klav.Akk - 3.0.2.4.3
UA: 27.05.2016 Schwetzingen
Dauer: 110'

Koma
(2015)
Oper mit einem Text von Händl Klaus
Schwetzinger Version 
5vx, ensemble
UA: 27.05.2016 Schwetzingen
Dauer: 110'

Bluthaus (2014)
Oper mit einem Text von Händl Klaus
Fl., Ob., 2 B-Kl., Kontraforte, 3 Hr., Trp. in C, 2 Pos., 2 Schlzg., 2 Vl, Vla, 5 Vc, 2 Kb
UA: 29.04.2011 Schwetzingen

Thomas (2013)
Oper mit einem Text von Händl Klaus
Sänger: 2S, Ms, 2Ct, T, Bar, B
Ensemble: zither, 2git, hp, mand, acc, 2perc, cem
UA: 24.05.2013 Schwetzingen



ORCHESTERWERKE

ein kleines symphonisches Gedicht  für Wolfgang (2017)
für Orchester
3.2.2.2.Kfg – 2.2.3.0 – Pk – Streicher
UA: 25.08.2017, Berlin
Auftraggeber: Berliner Philharmoniker
Interpreten: Berliner Philharmoniker / Sir Simon Rattle (Dirigent)
Dauer: 6‘

2. Konzert für Violine und Orchester (2017)
2.2.2.2.Kfg – 4.2.2.1 – Pk.2perc – hp – Akk – Streicher 
UA: 07.09.2017, Suntory Hall, Tokio
Interpreten: Tokyo Symphony Orchestra / Ilan Volkov (Dirigent), Miranda Cuckson (Violine)
Dauer: 25’

HYENA (2016)
Text: Mollena Lee Williams-Haas
solo vx - cl(cbcl), bcl(cl), bsax(ssax), bsn, trb, perc, acc, vl, vla, 3vc, 2db
UA: 12.11.2016 Wien
Dauer: 64'

3 Stücke für Mollena (2015/2016)
für Chor und Kammerorchester
2Klar, 2Pos, Akk – Streicher (6.5.4.4.2)
UA: 17.3.2016, Prinzregententheater München       
Interpreten: RIAS Kammerchor / Münchener Kammerorchester / Alexander Liebreich (Dirigent) 
Auftraggeber: RIAS Kammerchor, Münchener Kammerorchester
Dauer: 30'

Konzert für Posaune und Orchester (2016)
2.picc.2..2.Bkl.2.Kfg – 4.3.3.1 – Pk.2perc.hp – Streicher (12.10.8.8.6)
UA: 16.10.2016, Baarsporthalle, Donaueschingen (Donaueschinger Musiktage 2016)
Auftraggeber: SWR, Wien Modern, Wiener Konzerthaus, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Sinfonieorchester Basel, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Interpreten: SWR Symphonieorchester / Alejo Pérez (Dirigent) / Mike Svoboda (Posaune)
Dauer: 25'
Aufnahme, Partitur, Werktext, Pressestimmen

Zugabe (2015)
für Orchester
2.2.2.2 – 2.2.0.0 – Pk – Streicher
UA: 13.05.2016, Bamberg
Interpreten: Bamberger Symphoniker / Kah Chun Wong (Dirigent)
Auftraggeber: Bamberger Symphoniker
Dauer: 3'



ENSEMBLEWERKE


im Schatten der Harfen
(2018)
für Ensemble
hn, tpt, trb, 2perc, 1hp(2instruments), vl1, vl2, vla, 2vc, db (with C extension)
UA: 06.11.2018, Porto
Interpret: Remix Ensemble / Peter Rundel (Dirigent)
Auftraggeber: Casa da Música Porto, ACHT Brücken and oenm
Dauer: 15'

Release (2016)
Streicher: 6.6.4.4.2 (mit je umgestimmten Zweitinstrument), Harfe (mit 2 mikrotonal umgestimmten Harfen, eventuell noch einer dritten, traditionell gestimmten Harfe), Klavier
UA: 12.01.2017, Eröffnungskonzert des Kleinen Saals der Elbphilharmonie Hamburg
Interpret: Ensemble Resonanz / Emilio Pomàrico (Dirigent)
Auftraggeber: Ensemble Resonanz für die Eröffnung der Elbphilharmonie Hamburg, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Dauer: 25'
Aufnahme, Partitur, Werktext, Pressestimmen



KAMMERMUSIK

11. Streichquartett (2019)
2 Vl.Br.Kb
UA: 21.09.2019, Matera
Sy. 4967

equinox (2018)
für Klarinette, Violoncello und Klavier 
UA: 02.05.2019, Köln
Dauer: 20'

catch as catch can
(2018)
cl, vc, pf
UA: 19.02.2019, Köln
Dauer: 25'

9. Streichquartett
 (2016)
2 Vl, Vla, Vc
UA: 12.11.2016, Konzerthaus Wien
Interpret: JACK Quartet
Auftraggeber: Wien Modern, Wiener Konzerthaus, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Dauer: 35'-40'

10. Streichquartett
 (2016)
2 Vl, Vla, Vc
UA: 19.11.2016, St Paul’s Hall, Huddersfield (Huddersfield Contemporary Music Festival)
Interpret: Arditti Quartet
Auftraggeber: Huddersfield Contemporary Music Festival
Dauer: 35'-40'



SOLOWERKE

Blumenwiese 1-3 (2018)
für Saxophon, Perkussion, Klavier
Dauer: 18'
UA: 27.04.2018 Witten





Georg Friedrich Haas (*1953 in Graz) arbeitet seit Herbst 2016 mit Ricordi Berlin zusammen. Er unterrichtete an der Kunstuniversität in Graz (zuletzt als »außerordentlicher Universitätsprofessor «) und an der Musikakademie in Basel. 2013 wurde er als Professor of Music an die Columbia University in New York berufen und lehrt seitdem dort Komposition. Haas fühlt sich einerseits in der europäischen Tradition verwurzelt und ist andererseits stark von der ästhetischen Freiheit amerikanischer Komponisten wie Charles Ives, Harry Partch, John Cage und James Tenney beeinflusst. Immer wieder verweist er zudem auf die Klangmystiken der Komponisten Giacinto Scelsi und Ivan Wyschnegradsky. In einer im Januar 2017 von der italienischen Musikzeitschrift Classic Voice veröffentlichten Umfrage unter einhundert namentlich genannten Fachleuten nach »le musiche più belle dal 2000 al oggi« belegte Haas mit großem Abstand den ersten Platz. Sein umfangreiches Schaffen mit einer Vielzahl von Werken für großes Orchester, für Kammerorchester, Instrumentalkonzerten, acht Opern, zehn Streichquartetten, vielfältiger Kammermusik, Vokalwerken etc. verbreitet sich kontinuierlich weltweit – nicht nur in Spezialveranstaltungen für neue Musik, seine Kompositionen erreichen auch ein traditionell geschultes Publikum. Haas hat seine Arbeit der (in hundertprozentiger Vollkommenheit unerfüllbaren) Utopie verschrieben, eine neue Musik zu schaffen, die gleichzeitig expressiv und wohltönend ist – nicht obwohl, sondern weil sie neu ist.