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Venables, Philip

The Gender Agenda (2017)
For Gameshow Host, Choir, Ensemble: fl.bsax.tpt.trb.perc.pf.2vl.vla.db; Audience
Dauer: 45'
UA: 12.04.2018, London

Illusions (2017)
Text: David Hoyle
für neun verstärkte Spieler und Video
Dauer: 14'
UA: 02.07.2017, Funktion Nightclub; Hull, Kulturstadt 2017

4.48 Psychosis 
(2016) 
Oper in einem Akt 
Text: Sarah Kane
3 soprano, 3 mezzo-soprano / tape / alto flute + picc, 3 sax (all sop+bar), piano+synth with organ pedalboard, accordion, 2 percussion (solo roles, some playing from memory), vl+vla, 2 vla, bass.  (all amplified) 
Dauer: 90'
UA: 24.05.2016, Lyric Theatre, London 

The Revenge of Miguel Cotto (2012)
Text: Steven J Fowler
für zwei Männerstimme und neun Instrumentisten
3Pos – acc.2Schlgz – 3Vl
Dauer: 15’
UA: 16.05.2012, Village Underground, London

Numbers 76–80: tristan und isolde (2011 )
Text: Simon Howard
für vier Stimme (SATB) und Streichquartett
Dauer: 14’
UA: 19.09.2011, Southbank Centre, London

Numbers 91–95 (2011)
Text: Simon Howard
Dauer: 9’
für Sprecher und zwei Tonbandgeräte, Harfe, Flöte und Holzblock
UA: 10.11.2011, Wien Modern, Wien

Piano Studies (2006-2011)
Klav
Dauer: 17’
UA: 08.01.2007, Southbank Centre, London

Klaviertrio im Geiste (2011)
Vl, Vc, Klav
Dauer: 11’
UA: 08.06.2011, The Forge, London

Flipp (2011)
2 Saxophone der selben Gruppe
Dauer: 3’
UA: 24.05.2011, Unerhörte Musik, BKA Theater, Berlin

 

 

Philip Venables setzt sich in seinen Kompositionen intensiv mit den Themen Gewalt, Politik und Sprache auseinander. Er wird als „einer der besten Komponisten“ (Guardian) beschrieben und seine Musik als „brutal wirksam“ (Times), „spielerisch und bisweilen verstörend“ (Guardian) sowie "originell und intelligent in Form und Inhalt" (Exeunt Magazine). In einer Kritik des Guardian heißt es: „Venables Komposition Illusions ist ein krasses Dokument des homosexuellen Individualismus, das die Grenzen von Form, Emotion und Sexualität austestet – ein brillantes, extremes Werk, das sich wie ein Schraubstock festzieht und einen nicht mehr loslässt.“

In zahlreichen crossmedialen Kollaborationen trifft Philip Venables auf unterschiedlichste Künstler, darunter Douglas Gordon für Bound to Hurt (HAU Theater Berlin, Kampnagel Hamburg, Theater Basel), Drag/Performance Artist David Hoyle für Illusions (London Sinfonietta, UK New Music Biennial), The Gender Agenda (London Sinfonietta) und für die Klanginstallation Canal Street (Manchester International Festival/Manchester Camerata) und Violinist Pekka Kuusisto für Venables plays Bartók (BBC Proms/BBC Symphony Orchestra). Sein Debütalbum Below the Belt wurde im März 2018 bei NMC veröffentlicht: "unumgänglich ... Musik von forensischer Klarheit und viszeraler Kraft - aber auch von großer Zärtlichkeit und Großzügigkeit" (BBC Music Magazine).

2016 debütierte Philip Venables am Royal Opera House mit dem Werk 4.48 Psychosis, die erste jemals autorisierte Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks der berühmten britischen Autorin Sarah Kane. Mit der Komposition gewann er 2016 den UK Theater Award im Bereich Oper, 2017 den Royal Philharmonic Society Award for Large-Scale Composition und im selben Jahr den British Composer Award for Stage Work. Auch die Presse zeigte sich sowohl bei der Premiere der Oper als auch ihrer Wiederaufnahme 2018 begeistert: „Er fordert die Konventionen der Oper heraus und frischt diese alte Kunstform auf.“ (Observer) „Experimentieren im Dienste absoluter emotionaler Präzision: Venables ergiebiges Werk ist eine der aufregendsten Opern der letzten Jahre, gerade weil es einigen der dunkelsten Gedanken eine Stimme verleiht.“ (Spectator) „Sehr kraftvoll und verletzend ehrlich.“ (Telegraph)

Philip Venables wurde 1979 in Chester geboren. Er studierte zunächst an der Cambridge University und dann bei Philip Cashian und David Sawer an der Royal Academy of Music, wo er für seine Kompositionsbeiträge zum Associate (ARAM) erhoben wurde. Für seine Doktorarbeit über den Zusammenhang von Gewalt, Musik und Sprache erhielt er 2012 ein Stipendium des Arts and Humanities Research Council und war Soundhub Associate beim London Symphony Orchestra. Von 2013 bis 2016 war er Composer-in-Residence am Royal Opera House sowie an der Guildhall School of Music & Drama und im Jahr 2017 Composer-in-Residence bei der MacDowell Colony in New Hampshire. Philip Venables ist ein Leiter der Agentur Bright Ivy Ltd. und lebt in London und Berlin.
 


Photo: Harald Hoffmann
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